CTR optimieren: Erziele mehr Klicks auf deine Website

Hast du hart dafür gearbeitet, dass deine Webseite rein durch SEO-Maßnahmen in den organischen Google-Suchergebnissen ganz oben steht? Dann hast du schon viel erreicht! Jetzt ist dein Ziel, so viele Nutzer wie möglich auf deine Website zu locken, damit sie dort konvertieren.

Hier kommt die CTR (Click Through Rate) ins Spiel: Denn damit aus Nutzern Kunden werden, müssen sie erstmal auf das Suchergebnis klicken und auf deiner Website oder in deinem Shop landen.

Was sich die CTR bestimmt und was du tun kannst, um die CTR zu erhöhen, erklären wir dir im Folgenden.

Was ist die CTR und warum ist sie so wichtig?

Stell dir vor, dir gehört ein Online-Shop für personalisierte Kaffeetassen. Bei Google erreichst du unter dem Suchbegriff „Tasse mit Namen“ 1.000 Menschen. 70 von den 1.000 Nutzern klicken auf deinen Link. Dann hast du eine CTR von 7 % erreicht.

Klicken 120 statt 70 Menschen auf deinen Link, erreichst du eine CTR von 12%. Je höher die CTR desto besser, denn dann landen de facto um so mehr Menschen auf deiner Website.

Jetzt fragst du dich vermutlich, wie du die CTR verbessern kannst. Die Antwort: Durch die Optimierung der Meta-Daten.

Meta-Daten verbessern

Meta-Daten sind die Informationen, die Nutzer in den Google-Suchergebnissen zuerst sehen. Meta-Daten setzen sich aus Meta-Titel und Meta-Description zusammen. Sie sollten so formuliert sein, dass die Nutzer binnen von Sekunden auf den Link klicken. Daher gilt: Formuliere klar und mit deutlichem Nutzenversprechen, spiele zur Verstärkung des Klickanreizes das Hauptkeyword der verlinkten Seite und nutze – in moderatem Maß – eine emotionale Ansprache und andere Kniffe.






Erfolgreich Meta-Title und Meta-Description texten

Title Tag

Dein Title Tag muss 45-55 Zeichen lang sein, wenn der gesamte Text in den Google-Suchergebnissen sichtbar sein soll. Da diese eine sehr geringe Anzahl von Zeichen ist, ist es wichtig, dass du die Zeichen möglichst effektiv einsetzt.

Beim Texten kannst du dich an dieser Struktur orientieren:

[Haupt-Keyword] – [USP / CTA] – [Marke bzw. Unternehmen].

Ob du einen CTA oder einen USP nutzen solltest, hängt von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung ab. E-Commerce-Shops setzen gerne CTAs ein, bei anderen Unternehmen können USPs die bessere Wahl sein.

Und: Wenn deine Marke bekannt ist, macht es Sinn den Namen zu spielen. Bei einer eher unbekannten Marke lassen sich die Zeichen zielführender einsetzen.

Überlege dir wirklich genau, wie du die begrenzte Anzahl an Zeichen einsetzt!

Meta Description

Deine Meta Description sollte 125-155 Zeichen lang sein. Da dir hier deutlich mehr Zeichen zur Verfügung stehen, hast du mehr Freiheiten, die Dinge oder Informationen zu erwähnen, mit denen du die Nutzer auf deine Seite locken möchtest.

Genau wie für den Meta-Titel gibt es auch für die Meta-Description eine empfohlene Struktur:

[Haupt-Keyword] – [Inhalt der Seite] – [CTA / USP].

Wenn du dich an diese Abfolge hältst, ist schon viel gewonnen. Jetzt solltest du noch an den Wordings feilst, bis Title und Description eine überzeugende und klickstarke Einheit bilden.

Beim Formulieren der Meta Description gibt es Do’s und Dont’s. Um die geht es in den nächsten Abschnitten!

Versprich nicht Unmögliches

Klar, du möchtest durch die Meta-Daten Interesse wecken. Die Beschreibung deiner Website soll sich möglichst deutlich und klickstark von der Konkurrenz abheben. Aber Achtung: Zwischen attraktiven Formulierungen und zu viel Versprechen liegt ein schmaler Grat.

Sätze wie „Dieses Tool verspricht Deine CTR sofort zu verdoppeln.“ oder „Das ist der einzig wahre Trick, den es zur Optimierung deiner CTR braucht.“ klingen stark, aber entsprechen sie auch der Wahrheit?

Wenn du auf diese Weise in den Meta-Daten das Interesse der Nutzer weckst und sie dann auf deiner Website enttäuschst, ist der Schaden größer als der kurzfristige Gewinn. Warum? Nutzer springen ab. Vertrauen geht verloren. Google straft ab.

So klappt’s besser: Mach Lust auf mehr, aber bleib ehrlich! Statt zu übertreiben, kommuniziere echte Vorteile wie „Direkt anwendbare Tipps zur Verbesserung der CTR für deine Website“ oder „Unsere 3 besten Learnings zur CTR-Optimierung für dich“. Dann klappt es besser mit der Nutzerzufriedenheit und den Google Signalen!

Visuelle Eyecatcher nutzen

Neben passenden Wordings können auch Sonderzeichen in den Meta-Daten Blickfänge schaffen. Sonderzeichen lenken das Auge gezielt auf wichtige Botschaften. Bei Meta-Daten bieten sich |, , an.

Aber Achtung: Die Anzahl und Art der Sonderzeichen sollte möglichst zur Markenkommunikation auf der Seite passen, damit es hier keinen zu starken Bruch gibt.

Emotionen gezielt einsetzen

Bring Emotionen ins Spiel! Die Meta-Daten lassen aufgrund der begrenzten Zeichenzahl kein Storytelling zu. Jede Formulierung muss binnen von Sekunden etwas beim Nutzer bewegen. Mit einem optimalen Wording informierst du nicht nur den Nutzer, sondern spiegelst ihn auch in seinen Bedürfnissen. Wähle daher Wörter und Formulierungen, die neugierig machen oder ein Bedürfnis wecken und verbessere so deine CTR.

Nutzerbedürfnisse verstehen

Wenn du die Bedürfnisse deiner Kunden verstehst, findest du den passenden Fokus und das passende Wording. Wichtig ist, dass du dir bei jedem Title, jeder Description und jedem Hauptkeyword die folgenden Fragen stellst:

√ Was sucht der Nutzer gerade?

√ Welches Problem möchte der Nutzer lösen?

√ Welche Lösung erwartet er von deinem Angebot oder deiner Seite?

Wenn du die Antworten auf diese Fragen fokussierst, kannst du deine Meta-Daten genau auf den Bedarf beim Nutzer zuschneiden: Du kannst den Schmerzpunkt ansprechen, die Lösung anteasern und den Erfolg in Aussicht stellen. Der Nutzer fühlt sich verstanden. Das ist die Basis, die Vertrauen schafft und Klicks erzeugt.

Probier die Tipps am besten gleich aus. Mit etwas Übung lassen sich auf diese Weise erstellte Meta-Title und Meta-Description schnell und effektiv erstellen und du kannst dch über eine bessere CTR und mehr Nutzer auf deiner Seite freuen!